Psychotherapie für Familien

Die Familie ist unser Herkunfts- und auch unser „Hinkunfts"-System. Hier spielen sich die grossen Dramen und kleinen Freuden Tag für Tag ab. Jedes einzelne Familienmitglied hat innerhalb dieses Systems individuelle Bedürfnisse und Beziehungen, die auch belastet oder gestört sein können. Alle auftauchenden Probleme und Symptome stehen in einer zirkulär-kausalen Wechselwirkung. Gerade in Lebensübergängen sind Familien besonders gefordert und benötigen zeitweise Unterstützung.

FamilientherapiePsychotherapie für Familien

Einige Beispiele für typische Schwierigkeiten, die eine Familienpsychotherapie erfordern können:

  • Auf der Ebene der Partnerschaft besteht eine Krise und eines der Kinder zeigt psychosomatische Symptome, wie z. B. Bettnässen oder Essstörungen.
  • Bei Scheidung ist die kindliche Loyalität stark herausgefordert und es braucht einen achtsamen Umgang der Eltern. Gemischte Gefühle dem Partner gegenüber können jedoch Schwierigkeiten damit bereiten, was Kinder wiederum dazu bewegt, besondere Verhaltensweisen zu zeigen.
  • Schwere Erkrankungen eines Familienmitglieds belasten den Alltag aller Angehörigen und können z. B. Schuldgefühle und Ängste auslösen.
  • Ein Todesfall kann die Familie in eine Erstarrung führen, in der sich alle einsam fühlen und z. B. weitere Entwicklungen scheuen.
  • Grundlegende Veränderungen im Familienalltag, wie z. B. Familienzusammenzug und Alltag bei Patchworkfamilien, können eine Herauforderung sein, die einer Unterstützung bedarf.
  • Das Jugendalter kann von individuellen Verhaltensweisen begleitet sein, die im familiären Alltag zu Konflikten führen.

Dies sind nur einige Beispiele, warum eine Familientherapie sinnvoll sein kann. Was Ihre Familie belastet und welche Art der Unterstützung Sie benötigen, klären wir in einem Erstgespräch gemeinsam ab. Dieses dauert in der Regel 90 Minuten.